KONSTRUKTIVE ZIELE KÖRPERLICHER AUSEINANDERSETZUNGEN:


 

 

 

Natürlich kann ein Zweikampf nicht immer vermieden werden. In so einem Fall ist es aber vorteilhaft, vor oder zu Beginn der Kampfhandlungen über die eigenen Ziele in der Auseinandersetzung zu reflektieren um so Überreaktionen zu vermeiden. Natürlich können sich diese Ziele im Verlauf des Kampfes situationsangepasst verändern.

 

Die Festlegung der Ziele sollte unter Einbeziehung mehrere Faktoren geschehen:

 

  • Verhältnismäßigkeit

  • Räumliche Gegebenheiten

  • Gegnertyp

  • Gegneranzahl

  • Anwesenheit befreundeter oder neutraler Personen

  • Verfügbarkeit von Hilfsmitteln / Waffen

 

 

Hier mögliche Ziele einer körperlichen Auseinandersetzung:


  • Fluchtmöglichkeit schaffen durch überraschende körperliche Attacke oder Ablenkung mit Hilfe von Gegenständen (z.B. Jacke ins Gesicht schlagen).

  • Abschrecken des Gegners unmittelbar nach erfolgtem Angriff beispielsweise durch schmerzhafte, wenig körperliche Schäden hinterlassende Eröffnungstechniken mit anschließender physisch und psychisch wirksamer Gegnerkontrolle (z.B. Hebel, Würger, Klemmer) und in Kombination mit verbaler Einschüchterung oder Einschüchterung.

  • Kampfunwilligkeit des Gegners
    Der Gegner wäre zwar körperlich noch zu einer Fortsetzung des Kampfes in der Lage, sieht aber aufgrund der bisher erlittenen psychischen und / oder physischen Schäden oder aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten davon ab.

  • Kampfunfähigkeit des Gegners
    oft nur kurz währt, kann es in gewissen Situationen (z.B. bei AuseinanderseDa Kampfunwilligkeit tzungen mit mehreren Angreifern) von Vorteil sein, den Gegner mit den jeweils gebotenen Mitteln kampfunfähig zu machen. Dies kann unter anderem geschehen durch:

    Zufügen lange anhaltender Schmerzen durch geeignete Techniken.

    Zufügen von Verletzungen, welche die Schlag- oder Bewegungsfähigkeit einschränken.

    Herbeiführen der Bewusstlosigkeit des Gegners durch dementsprechende Schläge oder Würgetechniken.

  • Tod des Gegners
    In existenziellen Extremsituationen kann es vielleicht gar nötig sein, den Tod des Gegners in Kauf zu nehmen.